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28-11-2017

Vorrundenabschluss: Niede

Nichts zu holen gab es für den PTSV Rosenheim beim...

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PTSV Rosenheim mit Sieg und Niederlage

21-03-2018

PTSV Rosenheim mit Sieg u

Beim Heimspieltag in der Luitpoldhalle gewann die erste Mannschaft des...

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Saisonstart  2017/18 für die PTSV-Teams

26-09-2017

Saisonstart 2017/18 für

Zum Auftakt der Punktspielsaison 2017/18 in der Bezirksoberliga holte die...

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Drei Punkte zum Abschluss

26-03-2018

Drei Punkte zum Abschluss

Am letzten Spieltag der Punktspielsaison 2017/18 musste die erste Mannschaft...

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Matthias Kleibel bei der Senioren-WM   O45

01-10-2015

Matthias Kleibel bei der

Zweimal das Achtelfinale erreicht In Kochi/Indien wurden die „World Senior Championships“...

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Zwei Meistertitel für Matthias Kleibel

22-02-2018

Zwei Meistertitel für Mat

In Immenstadt wurden die Bayerischen Meisterschaften im Badminton für die...

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PTSV Rosenheim 2 holte nur 1 Punkt

18-10-2017

PTSV Rosenheim 2 holte nu

Die zweite Mannschaft des PTSV war in der Bezirksklasse Oberbayern...

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02-11-2017

Nur zwei Punkte für die P

Beim Auswärtsspieltag in München konnte die 1. Mannschaft des PTSV...

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Rückrundenstart:  Nur ein Punkt für die PTSV-Teams

24-01-2018

Rückrundenstart: Nur ein

Nur ein Punkt für die PTSV-Teams Zum Auftakt der Rückrunde in...

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PTSV Rosenheim 1 mit zwei Siegen

18-10-2017

PTSV Rosenheim 1 mit zwei

Beim Auswärtsspieltag ebenfalls in Ebersberg war die erste Mannschaft des...

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22-02-2018

PTSV Rosenheim sichert Kl

Mit zwei Siegen konnte die 1. Mannschaft des PTSV Rosenheim...

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Nur ein Punkt für die PTSV-Teams

21-03-2017

Nur ein Punkt für die PTS

Zum Abschluss der Punktspielsaison 2016/17 musste die erste Mannschaft des...

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Spielregeln

Die Idee vom Sportspiel BADMINTON.

Badminton und Federball haben, abgesehen vom Federball (engl.: Shuttlecock), nicht wirklich viel gemeinsam. Während Federball eher ein miteinander spielen ist, bei dem es darum geht, den Ball so lang wie möglich in der Luft zu halten, ist Badminton ein Wettkampfsport mit festen Regeln. Mit Ballgeschwindigkeiten von bis zu 418 km/h gehört Badminton zu den schnellsten Rückschlagsportarten der Welt.

Eine gewisse Ähnlichkeit mit Tennis ist nicht von der Hand zu weisen, jedoch unterscheidet sich Badminton hiervon sowohl in taktischen als auch spieltechnischen Aspekten.

Aufgrund des leichten und somit windanfälligen Balls, der heute aus Naturfedern und einem Kopf aus Kork besteht, wird Badminton ausschließlich in der Halle gespielt. In vielerlei Hinsicht ist das Spiel dem Tennis sehr ähnlich. So hat das Spielfeld eine ähnliche Aufteilung und besitzt jeweils schmale weiße Linien für die Einzel- und Doppelwettkämpfe. Ein Netz ist in der Mitte des Spielfeldes aufgebaut und muss den Regeln zufolge in einer Höhe von 1,55m hängen (Netzmitte nur 1,524m). Ferner sind auch die Schläger beim Badminton mit denen vom Tennis vergleichbar, wobei Badmintonschläger um ein Vielfaches leichter (80g - 100 g) und kleiner sind. Des Weiteren ist auch ein Schiedsrichter, der auf einem Hochstuhl sitzt, für den regelkonformen Spielablauf verantwortlich und wird in höheren Spielklassen durch bis zu 5 Linienrichter unterstützt.

Die Aufschläge beim Badminton müssen, ebenfalls wie beim Tennis, diagonal gespielt werden. Seit August 2006 wird nach der Rally-Point-Methode gezählt, so dass jede Partei unabhängig vom Aufschlagrecht einen Punkt erzielen kann. Für jeden gewonnenen Ballwechsel erhält man einen Punkt und die Partei, die den Ballwechsel für sich entschieden hat, erhält das Aufschlagrecht. Es werden 2 Sätze bis 21 Punkte gespielt, eine Partei hat den Satz gewonnen, wenn sie als erstes 21 Punkte erreicht und 2 Punkte Abstand zur anderen Partei hat. Ansonsten wird der Satz verlängert, bis eine Punktedifferenz von 2 Zählern oder eine Punktezahl von 30 erreicht wurde. Somit ist ein Punktestand von 30:29 Punkten möglich.

Neben einer guten Kondition und Schnelligkeit ist vor allem auch ein perfektes Reaktionsvermögen, gute Koordination und hohe Beweglichkeit von großer Bedeutung.

Beim Badminton werden fünf verschiedene (olympische) Disziplinen ausgetragen:
Damen-Einzel
Herren-Einzel
Damen-Doppel
Herren-Doppel
Gemischtes Doppel (Mixed)


Konkrete Regeln in leicht verständlicher Form.

Spielfeld
Das Spielfeld (Einzel: 13,4 mal 5,18 Meter, Doppel 13,4 mal 6,1 Meter) wird durch 4cm breite Linien begrenzt. Die Linien sind Teil des Spielfeldbereichs, den sie begrenzen. Das heißt Linienbälle sind "in". Ausnahme: Die Mittellinie für die Aufschlaghälften. Die Netzständer haben auf der Linie zu stehen. 

Netz
Die Netzoberkante ist 1,55 m (an den Pfosten) bzw. 1,524 m (Feldmitte) vom Boden entfernt.

Federball
Der Federball darf aus natürlichen und/oder synthetischen Materialien hergestellt werden. Geschwindigkeitstest von Federbällen: Kräftiger Unterhandschlag (nicht maximal) von der rückwärtigen Begrenzungslinie (= hintere Aufschlaglinie für Einzel. Der Federball sollte auf der anderen Seite ungefähr auf die hintere Aufschlaglinie für Doppel fallen. Mögliche Abweichung: ca. + 27 cm/- 15 cm.
In manchen Feldern sind Markierungen angebracht die den Bereich angeben, in den ein Ball bei einem Geschwindigkeitstest fliegen soll. Danach landet ein Federball mit korrekter Geschwindigkeit nicht weniger als 53 cm und nicht mehr als 99 cm von der rückwärtigen Begrenzungslinie entfernt auf dem Boden. Die Geschwindigkeit von Natur-federbällen kann verändert werden, indem man die Spitzen der Federn nach innen (= schneller) oder nach außen (=langsamer) umknickt.

Schläger
Folgende Maße dürfen nicht überschritten werden: Gesamtlänge: max. 68 cm, Gesamtbreite max. 23cm. Bespannte Fläche: Länge max. 28 cm, Breite max. 22 cm.

Los
Vor Spielbeginn wird gelost. Die Seite, die das Los gewinnt, darf wählen zwischen erstem Aufschlag, Rückschlag oder Spielbeginn auf einer bestimmten Seite. Wird erster Aufschlag gewählt, darf der Verlierer des Loses die Seite wählen. Wird Rückschlag gewählt, darf er aufschlagen und die Seite wählen. Wählt der Losgewinner die Seite, darf der Verlierer zwischen erstem Aufschlag und Rückschlag wählen.

Punkt-Zählweise
Punkterwerb: Es wird für jeden Ballwechsel („Rally“) ein Punkt vergeben.(Rally-Punkt-Zählweise)

Aufschlagrecht
Als Aufschläger erhält man beim Gewinn des Ballwechsels einen Punkt, als Rückschlägereinen Punkt und das Aufschlagrecht für den nächsten Ballwechsel. Es schlägt also stets die Seite auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat.

Stellung im Einzel
Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.

Satzende
- normal: Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht sein muss.Gilt für alle Disziplinen, also auch für Dameneinzel.

-verlängert: Da bei 21:20 der Satz nicht zu Ende ist, wird solange weiter gespielt, bis eine Partei zwei Punkte Vorsprung hat – maximal allerdings bis 30 Punkte. Bei 29:29 führt der nächste Punkt zum Satzgewinn. Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.

Pausenregelung
Erreicht in einem Satz die führende Partei 11 Punkte, so gibt es eine Pause von einer (1) Minute. Zwischen zwei Sätzen (erstem zu zweiten, bzw. zweitem zu dritten) gibt es eine Pause von jeweils zwei (2) Minuten. In diesen Pausen darf das Spielfeld und die Umgebung des Spielfeldes verlassen werden.Die 5-Minuten-Pause vor dem dritten Satz entfällt. Regel 16.2 und 16.5.2.

Coachen
Während der Ballwechsel ist Coachen nicht erlaubt. Diese neue Regelung bedeutet, es darf also nicht nur - wie bisher - in den Ein- bzw. Zwei-Minuten-Pausen gecoacht werden, auch zwischen den Ballwechseln ist durch die hinter dem Feld auf einem Stuhl sitzenden Coaches ein Hereinrufen von Ratschlägen erlaubt.

Wechsel der Spielfeldseiten
Die Spieler wechseln die Seiten: nach Ende des 1. Satzes; vor Beginn des 3. Satzes; im dritten Satz bei 11.

Aufschlagregeln
Sobald die Spieler ihre Positionen eingenommen haben, gilt die erste Vorwärtsbewegung des Schlägerkopfes als Aufschlagbeginn. Der Aufschlag gilt als ausgeführt, wenn der Ball vom Schläger des Aufschlägers getroffen wurde oder der Ball den Boden berührt. Wenn der Aufschläger den Ball nicht trifft und der Federball zu Boden geht oder vom Aufschläger nach dem Anwerfen wieder gefangen wird; ist dies ein Fehler. Ein Fehler liegt auch vor, wenn sich beim Aufschlag der Federball an der Netzkante verfängt und hängenbleibt oder nach Überfliegen des Netzes im Netz hängenbleibt.

Ein Aufschlag darf nicht verzögert werden (mehr als 5 Sek.). Ein Teil beider Füße des Aufschlägers und Rückschlägers muss während des Aufschlags in ruhiger Bodenberührung bleiben, d.h. ein Nachziehen eines Fußes ist nicht erlaubt (keine ruhige Stellung), ein Wippen mit dem Fuß ist erlaubt, wenn es nicht als unfaire Handlung angesehen werden kann.

Für Auf- u. Rückschläger gilt: nicht die Linien berühren! Der Ball darf beim Aufschlag nur am Fuß (Kopf), also nicht an den Federn und auch nicht an Fuß und Federn gemeinsam getroffen werden; der Balltreffpunkt muss unter der Taille liegen. Die Taille wird als Linie in Höhe des untersten Punktes der untersten Rippe (2 Finger breit über dem Beckenkamm) definiert; der Schaft des Schlägers muss im Augenblick des Treffpunktes mit dem Ball in eine Abwärtsrichtung zeigen; eine Bewegungsunterbrechung gilt als Täuschung (gleichmäßige Beschleunigung).

Der Aufschläger und der Rückschläger stehen sich in ihren Feldern schräg gegenüber (der Aufschlag erfolgt in das diagonal liegende Aufschlagfeld der gegnerischen Seite), beim Doppel dürfen die Partner von Auf- u. Rückschläger (auf ihrer Spielfeldseite) überall stehen, sie dürfen aber den Aufschläger/Rückschläger nicht in der Sicht behindern. Eine Wiederholung eines Aufschlages gibt es, wenn der Aufschläger und der Rückschläger bei der Aufschlagausführung gleichzeitig einen Fehler machen (z.B. beide heben einen Fuß). Eine Wiederholung muss auch dann erfolgen, wenn der Rückschläger nicht bereit war. Ein Rückschläger war bereit, wenn er a) mit Blick auf den Aufschläger ruhig stand und b) einen Rückschlagversuch unternahm.

Einzelspiel
Der Aufschlag wird vom rechten Aufschlagfeld ausgeführt und vom rechten zurück-geschlagen, wenn der Aufschläger noch keine Punkte oder eine gerade Punktzahl in diesem Satz hat. Der Aufschlag wird vom linken Feld ausgeführt und im linken angenommen, wenn der Aufschläger eine ungerade Punktzahl hat. Der Aufschlag ist immer ins diagonal gegenüber dem Aufschlagspieler befindlichen Aufschlagfeld zu spielen. Der Rückschläger richtet sich stets nach dem Punktestand des Aufschlägers.

Fehler
Ein Fehler liegt von wenn:
der Federball außerhalb der Begrenzungslinien des Spielfeldes den Boden berührt; er durch das Netz oder unter dem Netz hindurchfliegt; er das Netz nicht überfliegt; er das Dach, die Decke oder die Seitenwände berührt; er einen Spieler oder seine Kleidung berührt (auch wenn sich der Spieler außerhalb des Spielfeldes befindet); er irgendeinen anderen Gegenstand oder eine andere Person außerhalb der Spielfeldumgebung berührt.
sich im Spiel der Anfangsberührungspunkt mit dem Federball nicht auf der Seite des Netzes des Schlagenden befindet. Der Schlagende darf aber im Verlauf eines Schlages mit seinem Schläger dem Federball über das Netz folgen. Ein Rückschlag darf schon erfolgen, wenn erst ein Teil des Federballes das Netz überflogen hat.
ein Spieler, während der Ball im Spiel ist das Netz oder dessen Haltevorrichtung mit dem Schläger, seinem Körper oder seiner Bekleidung berührt; er mit dem Schläger oder seinem Körper über dem Netz in das gegnerische Spielfeld eindringt; er mit dem Schläger oder seinem Körper unter dem Netz in das gegnerische Spielfeld eindringt und der Gegner dadurch behindert oder gestört wird (erlaubt ist es jedoch, beim Versuch einen netznahen Ball zurückzuschlagen mit dem Fuß oder einem Teil des Schlägers in die gegnerische Seite einzudringen, nur darf der Gegner nicht behindert werden); er den Gegner daran hindert, einen zulässigen Schlag auszuführen, der dem Federball über das Netz folgt (also nicht erlaubt: Schläger einfach über die Netzkante halten, um einen Ball abprallen zu lassen); er während des Spieles seinen Gegner vorsätzlich durch irgendwelche Handlungen wie Rufen oder Gebärden ablenkt.
der im Spiel befindliche Ball vom Schläger aufgefangen und festgehalten wird und dann geschleudert wird; der Ball vom selben Spieler zweimal hintereinander mit 2 Schlägen geschlagen wird; der Ball von einem Spieler und dessen Partner hintereinander geschlagen wird (im Doppel).

Wiederholung
Eine Wiederholung kann bei jedem unvorhergesehenen oder unbeabsichtigten Ereignis gegeben werden, also wenn etwas zufällig und ungewollt geschiet:
Berührung des Daches oder herabhängender Teile durch den Ball
Berührung eines über die Netzkante (über 1,55 Meter) hinausragenden Teiles des Netzpfostens durch den Ball sofern der Pfosten auf der seitlichen Begrenzungslinie für Doppel steht. Steht er außerhalb: Fehler. Ist der Pfosten nicht höher als das Netz: so entscheiden, als wenn die Netzkante berührt worden wäre.
Ein Gegenstand (z. B. Federball aus Nachbarfeld) fällt ins Spielfeld oder den Auslauf oder durchfliegt den Raum über dem Spielfeld. Wenn eine Person durch den Auslauf geht und einen Spieler irritiert oder beinträchtigt, gibt es auch Wiederholung.
Eine Wiederholung kann gegeben werden, wenn der Ball der Sicht des Schiedsrichters oder eines Spielers zeitweilig entzogen wird.

Keine Wiederholung gibt es, wenn im Doppel eine Behinderung durch den Partner erfolgt.

Eine Wiederholung gibt es, wenn:
der Federball sich derart im Netz verfängt, dass er auf der Oberkante hängenbleibt oder nach Überfliegen des Netzes im Netz hängenbleibt (bei einem Aufschlag gilt dies nicht),
während des Aufschlages sowohl Rückschläger wie auch Aufschläger gleichzeitig einien Fehler begehen.
der Aufschläger den Aufschlag ausführt, bevor der Rückschläger bereit ist.
während des Spieles der Federball auseinanderfällt und sich der Fuß vollständig vom übrigen Federball löst. Keine Wiederholung gibt es aber wenn der Ball durch Zusammenziehen des Korbes zur "Rakete" wird.

Federball nicht im Spiel
Ein Federball ist nicht mehr im Spiel, wenn:
- er das Netz berührt und sich dort verfängt oder an der Netzoberkante hängenbleibt.
- er das Netz oder den Pfosten berührt und dann auf die Netzseite des den Schlag ausführenden Spielers   zurückfällt (also bei Beginn der Abwärtsbewegung ist der Federball nicht mehr im Spiel, d.h. ein Gegner, der nach Beginn  der Abwärtsbewegung mit seinen Schläger das Netz berührt begeht keinen Fehler).
- er den Boden des Spielfeldes berührt.
- der Tatbestand eines Fehlers oder einer Wiederholung vorliegt.

Die auführlichen Spielregeln der BWF (Badminton World Förderation):

in deutsch:
http://bookview.libreka.de/retailer/urlResolver.do?id=9783898995047&retid=5108389

Original in englisch: http://www.bwfbadminton.org/file_download.aspx?id=22513

 

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| Sonntag, 18. November 2018 |